Gasteiner Almen
Seit Jahrhunderten bewirtschaften die Bauern der Region Gastein im Sommer Almen in den Bergen. Mit dem Vieh – zumeist Kühe, seltener aber auch Ziegen und anderes Kleinvieh – ziehen die Senner im späten Frühling los, um den Sommer in höheren Lagen zu verbringen. Über die Jahrhunderte haben die Menschen so die Berglandschaft geprägt und in jene einzigartige Kulturlandschaft verwandelt, die Wanderer heute vorfinden.
Insgesamt warten in Gastein 40 Almen auf Sie. Sie liegen auf Höhen zwischen 1.200 und 1.830 Metern. Einige der schönsten Almen sind im „Salzburger Almenweg“ zusammengefasst, einem Themenwanderweg und Verband aus traditionell bewirtschafteten Almhütten. Salzburg ist übrigens das „almenreichste“ Bundesland Österreichs.
Es gibt viel zu entdecken in den Bergen von Salzburg. Zum Beispiel die Amoseralm in Dorfgastein, wo Sie selbst köstliches Bauernbrot backen können – traditionell im rustikalen Holzkohleofen. Auf der Schlossalm wird Milch mit traditionellen Techniken verarbeitet: Sennerin Traudi lässt sich gerne beim „Buttern“ zusehen. Wenn Sie Ihre Wandertour von zu Hause aus planen möchten, dann können Sie das mit Hilfe des interaktiven „Almenatlas“ tun – die Karte finden Sie hier: